scriba-autor des Monats Mai

Gerhard Polt: scriba gratuliert zum 70sten

Gerhard PoltAutoren werden üblicherweise für ihre literarischen Erzeugnisse in Buchform geschätzt. Dabei muss sich die Präsentation eines Werkes nicht unbedingt auf die Publikation zwischen den Buchdeckeln beschränken. Dies beweist Gerhard Polt überaus erfolgreich seit mehr als 3 Jahrzehnten. Seinen 70. Geburtstag am 7. Mai nehmen wir deshalb zum Anlass, um den „Satiriker und Moralisten” zu würdigen.

Berühmt ist Gerhard Polt weit über die bajuwarischen Grenzen hinweg für sein kabarettistisches Schaffen. Dies zeigt sich dieser Tage ganz besonders.  Lauscht man dem Radio, schlägt man die Zeitung auf oder macht man es sich abends vor dem Fernseher gemütlich:

"Dichterling in beinah würdiger Pose"

Die Medienwelt feiert den Satiriker regelrecht wie einen Popstar. Zum 70. Geburtstag gratuliert alles, was in Kultur und Politik Rang und Namen hat. Freuen wird sich der Jubilar darüber wahrscheinlich weniger. Im Gegenteil, diese Aufmerksamkeitsschwemme dürfte Polt, von dem kaum Interviews existieren, der die Öffentlichkeit konsequent meidet und sein Privatleben regelrecht unter Verschluss hält, äußerst zuwider sein. Da wundert es nicht, dass der Kabarettist nach Skandinavien geflüchtet ist, um dem ganzen Wirbel um seine Person zu entgehen.

Nichtsdestotrotz reiht sich scriba in die lange Liste der Laudationen ein, und zwar aus dem einfachen Grund, dass Gerhard Polt mit seinem Werk aus drei Schaffensperioden ein unerreicht leuchtender Stern am bayerischen Kabaretthimmel ist, der es verdient, geehrt zu werden:

Von „Gemütlichkeitsvollzugsanstalten“ und „Old Schwurhand“

Polt-Ausstellung im Münchner Literaturhaus

Feinsinnig, Hintergründig,  weit entfernt von plumpem Comedy, vielmehr durchsetzt von kritischem Weitblick und mitunter auch bitterbösem Humor zeichnet sich sein Stil aus. Polt verurteilt nicht, er stellt den engstirnigen und unreflektierten Normalbürger, Beamten, Politiker, Intellektuellen oder auch Geistlichen wie kürzlich Papst Benedikt einfach nur pointiert dar. Deutlichstes Merkmal dabei ist, dass seine Satire die Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegelt. Vielmehr spricht laut dem Poltschen Verständnis das für sich, was die Leute so sagen. Da brauche man gar nix mehr dazu sagen, meint der Sprachphilosoph Polt, beobachtet und stellt dar. Nicht mehr und nicht weniger. Seine Anregungen hole er sich oftmals von Stammtischen, sagt Polt.

Polt-Ausstellung im Münchner Literaturhaus

Sein ambivalentes Verhältnis dazu drückt er vielsagend mit dem Begriff „Gemütlichkeitsvollzugsanstalten“ aus. Was letztlich aus diesen Beobachtungen wird, präsentiert er dem Publikum auf vielfältige Weise, aber in stets gleicher „Strickjoppe“-Montur: Auf der Kino-Leinwand, als Fernsehsketsch wie am Anfang seiner Karriere in den „Fast wia im richtigen Leben”-Folgen, natürlich auf der Kabarett-Bühne oder auch in großen Häusern wir der Staatsoper oder den Münchener Kammerspielen. Unterstützt wurde er dabei vielmals von Gisela Schneeberger als Spielpartnerin und Hans-Christian Mueller als Regisseur und Co-Autor. Seit 1986 kaum aus den Polt-Programmen wegzudenken sind zudem die Biermösl-Blosn, mit denen er gemeinsam sogar einmal mit den Toten Hosen auf Tour ging.

Polt ist eben immer für Überraschungen gut: Das hat auch ein ZDF-Redakteur bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises deutlich zu spüren bekommen, als er verlangte, dass der Kabarettist den CSU-Politiker Zimmermann in Anspielung an dessen Meineid im Bundestag nicht als „Old Schwurhand“ bezeichnen darf. Aus Protest auf die Zensur versucht Polt bei der Live-Übertragung 10 Minuten einfach nichts zu sagen.

Gerhard Polt zum 70sten: Braucht’s des?!

Polt-Ausstellung im Münchner Literaturhaus

Polt-Ausstellung im Münchner Literaturhaus

Diese Szene, die heute zu den großen des Kabaretts gehört,  ist in voller Länge in der aktuellen Polt-Ausstellung  zu sehen, die im Münchner Literaturhaus noch bis zum 10. Juni läuft.  Der Titel „Braucht’s des?! Gerhard Polt zum 70sten“ steht charakteristisch für den 1942 in München geborenen und später in Altötting aufgewachsenen Polt, der der Meinung ist: „Ein Mensch, der lebt, braucht keine Biographie.“ Konsequenterweise ist die Ausstellung in Form von Filmausschnitten hauptsächlich ein Parcours durch die deutsche Karbarettgeschichte. Der private Polt bleibt weitestgehend auch einer; Dass es Polt nach seinem geisteswissenschaftlichen Studium in München, nach Göteborg verschlägt, erfährt man aber trotzdem. Dort studiert er nicht nur ein weiteres Mal (Skandinavistik und Altgermanisch), sondern lernt auch seine spätere Frau kennen, mit der er einen gemeinsamen Sohn hat. Heute lebt Polt, der nach eignen Angaben schon immer Bootsverleiher werden wollte, am Schliersee mit Zweitwohnsitz Teraccina in Italien, was kein geringerer Ort ist, als der Schauplatz von dessen bekanntem Film „Man spricht deutsch“. Sie sehen, der Kreis schließt sich; wer nun noch mehr über das Leben und Werk Polts erfahren möchte, dem sei die Ausstellung im Literturhaus München wärmstens empfohlen. Wir haben uns von deren Qualität selbst überzeugt  (siehe Fotos) …

Wir haltens nun ganz wie Polt selbst und stimmen zum Schluss unserer Laudatio ein:
Wann i nimma meng dad, gangad i hoam! (Gerhard Polt: Wia im richtigen Leben, Folge 1)

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2 Antworten auf scriba-autor des Monats Mai

  1. Die Evy sagt:

    Polt wird schwer überbewertet, aber nun gut.

  2. Ilona sagt:

    Wieder einmal, wie bei scriba üblich, gut recherchiert, interessant und aufschluß-
    reich verfaßt und in schönster Schreibmanier dargeboten.
    Rezensionen und Vorstellungen auf absolut hohem Niveau. Für den scriba-Leser
    ein geistvolles Angebot, das man gerne wahrnimmt!

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Neu bei scriba: Short Stories

Als dieser Blog vor einigen Monaten geboren wurde, war es uns ein Anliegen, sowohl Leser als auch Scheiber anzusprechen. Bisher haben wir uns vor allem auf die Leser konzentriert. Doch mit unserer neuen Rubrik short stories kommen nun auch die Schreiber auf ihre Kosten. Regelmäßig wollen wir hier in Zukunft Kurzgeschichten unbekannter Schreiberlinge veröffentlichen. Also, traut euch und schickt uns euere Geschichten (die Rechte bleiben natürlich bei euch)!

Den Anfang macht eine shorty story, die im Urban-Fantasy angesiedelt ist. Sechs Wochen in Folge veröffentlichen wir je ein Kapitel der Kurzgeschichte “A strange day” von Asmodean.

 

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Agnes geht auf Reisen

Wir haben fleißig verpackt und Kärtchen geschrieben: Jetzt ist es soweit, “Agnes geht auf Reisen”. Die 30 Exemplare Agnes von Peter Stamm, die wir zum Welttag des Buches verlost haben, sind mittlerweile auf dem Weg zu den glücklichen Gewinnern!

Schaut doch mal in eure Postkästen, vielleicht ist das Päckchen ja schon da.

Wir wünschen euch viel Spaß damit! Wär schön, wenn ihr Bescheid gebt, wenn eure Päckchen angekommen sind. Frühlingsgrüße vom scriba-Team!

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6 Antworten auf Agnes geht auf Reisen

  1. martha sagt:

    Hallo an alle!

    Agnes ist auch bei mir mittlerweile angekommen und ich habe die erste Hälfte gelesen. Mich würde echt interessieren, was Ihr alle davon haltet und wie Euch das Buch gefällt! Hat jemand eine Meinung?

    Viele Grüße!

    • Sabine sagt:

      Also ich finde das Buch wirklich gut. Ich habe mir ja von Anfang an direkt die Frage gestellt, ob ich erfahren werde wie und woran Agnes stirbt.
      Die Beziehung war ja, meiner Meinung nach, von Anfang an nicht so wirklich das Wahre. Agnes, die anscheined ja eine Persönlichkeitsstörung hat, weiß ja aufgrund dessen nie genau was sie möchte. Es ist schon irgendwie merkwürdig, dass sie nur ein einziges Buch in ihrer Wohnung hat. Und dann noch die “Northon Anthology of Poetry”, diese Sammlung (die ja mehr eine Übersicht gibt) kenne ich wirklich nur aus meinem Studium. Das wirkt irgendwie so “gewollt”. Also als ob Agnes mit Literatur überhaupt nichts anfangen könnte. Oder dass ihre Wohnung gemütlich aussehen soll und man den Eindruck hat als wäre dort jahrelang kein Mensch gewesen.
      Was ich mich auch die ganze Zeit gefragt war, war ob Agnes sich das Leben nimmt, weil sie den Schlussteil des Romans gelesen hat oder ob sie es von Anfang an vor hatte? Ich habe mir auch die ganze Zeit überlegt, ob sie ohnmächtig wurde, weil sie schwanger war oder ob sie vielleicht krank war?
      Nach der Lektüre dieses Romans (den ich heute erst beendet habe) stell ich mir echt viele Fragen.
      Auch den sprachlichen Stil finde ich interessant. Nicht zu verschachtelt oder geschwollen, aber trotzdem schön geschrieben.

      Liebe Grüße

  2. schlumeline sagt:

    Agnes ist bei mir eingezogen. Vielen Dank nochmals dafür. Ich wünsche euch heute noch einen schönen Tag und morgen einen wundervollen Feiertag. Vielleicht geniesst ihr ihn mit einem guten Buch…

  3. Sabine sagt:

    Hallo,

    ich habe mein Buch am Samstag bekommen. :) Ich werde es auch bald lesen (momentan liege ich krank im Bett).

    Liebe Grüße und einen schönen 1. Mai!
    Sabine

  4. Petra sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    habe das Buch heute auch bekommen und sofort angefangen zu lesen :-)
    Werde berichten, wie es mir gefallen hat.
    Nochmals vielen Dank und ein schönes Restwochenende !

    LG
    Petra

  5. Ines sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe heute mein Buch bekommen. Freue mich wahnsinnig darüber. :o )
    Nochmal ganz lieben Dank das ich zu den Glücklichen gehöre. :o )
    Ich wünsche Euch noch ein schönes sonniges Wochenende.

    Liebe Grüße
    Ines

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Gewinner der Verlosung zum Welttag des Buches

Die Gewinnerlose

Die ganze Woche über haben wir mit Spannung und großer Freude euere rege Teilnahme an unserem Gewinnpiel zum Welttag des Buches verfolgt. Heute ist es nun so weit!  Die Gewinner unserer Auslosung sind gezogen! Leider haben wir nur 30 Exemplare des Buches Agnes von Peter Stamm zu Verfügung, denn sehr gerne hätten wir alle Teilnehmer beschenkt.

Eure Beiträge waren einfach großartig! Wie in den Kommentaren bereits angeklungen ist, sind eure Buchtipps eine wahre kleine Schatztruhe für alle Lesesüchtigen:-)!

Nun aber genug der vielen Worte! Die Gewinner sind:

Katrin, Lena, Capuccino-Mama, Die Evy, Claudia, Reini, Sinni, Natascha, Miriam, Markus P., Caro, martha, Schlumeline, Sabine, eve, Julia, Ilona, Internetti, Ina, Petra, Ines, Sine, Nicole, Carmen Trocha, Daniela, Elke H., Rebecca, Themistokles, Markus R., ForeverAngel

Julia, Steffi und Irma von scriba gratulieren herzlich und wünschen allen einen wunderschönen Welttag des Buches!

Noch ein Nachtrag an alle Gewinner!
Wir würden sehr, sehr gerne eure Meinung zu Agnes von Peter Stamm erfahren! D.h. wir fänden es ganz großartig, wenn ihr das Buch rezensieren würdet oder einfach kurz euere Meinung dazu schreibt. Wenn ihr also Lust habt, das gewonnene Buch zu bewerten, dann schickt uns eure Beiträge. Wir veröffentlichen sie dann dann hier bei scriba. Aber jetzt erstmal viel, viel Spaß beim Lesen:-)!

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Wie findest Du das Buch?: 3.0/5 (2 Stimmen)
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12 Antworten auf Gewinner der Verlosung zum Welttag des Buches

  1. Sabine sagt:

    Hallo liebes scriba-Team,
    vielen Dank für den Gewinn! Ich freu mich echt riesig darüber! :)

    Liebe Grüße

  2. martha sagt:

    Liebes scriba-Team!

    Wow, vielen Dank! Freu mich riesig über den Gewinn!!!

    Viele liebe Grüße aus Wien!

  3. Petra Feiter sagt:

    Klasse !!! Freue mich über den Gewinn. Vielen Dank !!

  4. Rebecca sagt:

    Wow, vor Freude im Zimmer rumhüpf ;)
    Ich freue mich wahnsinnig über den Gewinn des Buches ;)
    Dankeschön ;)

  5. Ines sagt:

    Juchuuuuu ich habe gewonnen. Ich freue mich riesig darüber.
    Ganz lieben Dank an die Glücksfee. :o ))))

    Liebe Grüße
    Ines

  6. Carmen Trocha sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    kann es ja kaum fassen, ich hab gewonnen. Ich freu mich ganz ganz doll. Vielen Dank an Euch und sicher schau auch ich immer wieder gern auf Eure Seiten. Genießt die warmen Sonnenstrahlen mit einem tollen Buch. Danke für die Freude die Ihr mir gemacht habt.
    Herzliche Grüße an alle!

  7. Daniela sagt:

    Super, vielen lieben Dank!

  8. *hüpf* *freu*

    Da dachte ich mir grade, gucke ich mal hier vorbei und da komme ich glatt richtig! =) Freu mich, dass ich eins der Exemplare erhalten werde!!!!!

    Ich weiß gar nicht, ich muss ja hier meine EMail-Adresse bei den Kommentaren angeben, schickt ihr mir dann eine Mail wohin ich meine Adressdaten schicken soll, oder wie soll ich das am besten machen??? =)

    LG,
    Themis

  9. Die Evy sagt:

    Oh wie schön, tausend Dank! jubeljubelfreu**

  10. Lena sagt:

    Wie toll! Ich freue mich wahnsinnig über den Gewinn und auf den Roman Agnes! Es ist einfach toll ein Buch über die Aktion Lesefreund zu bekommen und sozusagen ein Leser der 1 Million Glücklichem am heutigen Welttag des Buches zu sein. Danke scriba, ich schau mit Sicherheit bald wieder vorbei!

    Gratulation auch an alle anderen Gewinner!

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Gewinnspiel zum UNESCO Welttag des Buches

Es ist soweit: Heute in einer Woche, am 23. April 2012, ist UNESCO Welttag des Buches, und wir haben wie angekündigt unser Lesefreunde-Buchpaket mit 30 Exemplaren des Romans Agnes von Peter Stamm erhalten. Die Bücher stehen bereit und warten nur darauf verschenkt zu werden! Zu diesem Anlass startet scriba heute ein Gewinnspiel.

Und so geht’s: Wenn Du ein Exemplar des Romans Agnes gewinnen willst, dann beantworte bis 22. April 2012 im Kommentarfeld folgende Frage: Was ist Dein Lieblingsbuch und warum? Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern ausgelost und am Welttag des Buches hier bekanntgegeben!

Wir freuen uns auf Eure Antworten! Unter diesem Link findet ihr weitere Infos zur Aktion Lesefreunde und zum Roman Agnes.

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55 Antworten auf Gewinnspiel zum UNESCO Welttag des Buches

  1. Irma sagt:

    Liebe Teilnehmer,
    vielen Dank für euere tollen Kommentare und Tipps! Wir – und sicherlich auch die Besucher dieses Blogs – haben sie alle mit Vergnügen gelesen und werden sicherlich den ein oder anderen Tipp beherzigen! Leider konnten nicht alle gewinnen, denn gerne hätten wir jedem ein Buch geschenkt. Hier gehts zur Auslosung und zur Bekanntgabe der Gewinner: http://www.scriba-ich-schreibe.de/2012/04/gewinner-der-verlosung-zum-welttag-des-buches/

  2. Katrin sagt:

    Nick Cave: Und die Eselin sah den Engel
    Roberto Bolano: 2666
    Roman Graf: Herr Blanc
    und noch viele weitere…

  3. Lotte sagt:

    Mein Lieblingsbuch zur Zeit ist Fremdfischen. Total interessant und spannend!

  4. Daniela sagt:

    DAS Lieblingsbuch? Sehr schwer zu sagen. Zu den Büchern, die jeden Umzug und jede Aussortierphase überstehen, gehört “Die Brüder Löwenherz” von Astrid Lindgren. Das zuletzt gelesene “Jonathan Strange und Mr. Norrell” von Susanna Clarke ist auch ein absolut erstaunliches Buch, das mich sehr beschäftigt und beindruckt hat. Ich bin froh und dankbar, dass es letztendlich so viele gute Bücher gibt – für alle Befindlichkeiten und Phasen des Lebens – die darauf warten, entdeckt und gelesen zu werden. Liebe Grüße, Daniela

  5. Louise sagt:

    Ich bin eine Vielleserin. Trotzdem kann ich sagen, dass ich bei dieser Frage in dem Meer aus Erinnerungen an Szenen und Atmosphären bestimmter Bücher an eines besonders denke, und zwar an der Spielmann von Ingrid Ganß. Ich habe gesehen, dass ihr den Nachfolgeroman “Der König” rezenisert habt. Das finde ich natürlich sehr erfreulich, der Spielmann ist aber noch besser. Von mir hier eine absolute Leseempfehlung.

  6. Die Evy sagt:

    Danke an alle für die vielen Empfehlungen, mein Lieblingsbuch ist wohl das Glasperlenspiel vom Hermann, “Jakob der Knecht” (Isaac Bashevis Singer) ist auch “so ein” Buch – Krabat, kann ich mich nur anschließen – und immer wieder Ronja so wie fast alles von der lieben Astrid. Meine Lieblingsautorin zur Zeit ist…ah wie heißt sie noch mal…Titel ist “Im Zweifel für Dich selbst” und die Autorin…Elisabeth Rank! Ein Wahnsinn wie des Mädel schreibt! Ihren Blog kann ich nur empfehlen. So, etwas abgeschweift, aber die Frage kann man ja wohl nicht einfach nur mit Titel und Autor beantworten, aber wenn man mich zwänge ein Lieblingsbuch zu benennen, dann müsste es das Glasperlenspiel sein. Allen viel Glück bei der Auslosung und einen Dank an Scriba, selbst wenn ich nicht gewinne, die vielen Empfehlungen, die hier zustande kamen, sind schon ein Gewinn :)

    • Die Evy sagt:

      Oh, ich habe vergessen zu sagen warum Das Glasperlenspiel mein Lieblingsbuch ist: ich mag die Verklärung des Menschseins – noch viel mehr, als “Der Herr der Ringe”, welches das Zeitalter der Menschen verklärt, wird hier vor einem realitätsnahen Hintergrund das Menschsein irgendwie göttlicher.

  7. Lila sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist von Ragnar Kvam “Im Schatten”. Es geht um den Polarforscher Hjalmar Johansen. Ein absolut spannendes Buch über einen Menschen, der, sobald er in Eis und Schnee unterwegs ist ein Held (wenn auch in zweiter Reihe) ist, im “echten” Leben aber absolut versagt.

  8. Sinni sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist das Tagebuch der Anne Frank. Tragische Geschichte und finde ich immer wieder aufs neue interessant, da es auf Tatsachen basiert.

  9. Rosi sagt:

    Was für eine tolle Idee! Aber eine echt knifflige Frage und wie viele vor mir schon bemerkt haben, gibt es so viele tolle Bücher die es alle wert sind, zu Lieblingsbüchern gekürt zu werden… Aber wenn ich mich für eines entscheiden muss, wähle ich “Die Bücherdiebin” zu meinem Lieblingsbuch. Eine traurige aber unglaublich schöne Geschichte von und mit dem Tod über das Schicksal einiger Menschen während des 2. WK. Echt zu Tränen rührend und absolut empfehlenswert.

  10. Esma sagt:

    Also ich habe viele Lieblingsbücher,aber mein Favorit ist Seelen von Stephenie Meyer.Die Idee ist einfach genial und das Buch ist sehr schön geschrieben.

  11. Carmen Trocha sagt:

    Tja Lieblingsbuch das ist echt schwer. Meist ist das zuletzt gelesene,falls es gut war das Beste. Also das war für mich Die unsichtbare Brücke von Julie Orringer. Nicht nur weil ihr letzer unglaublich toller Roman Unter Wasser atmen einem unter die Haut geht sondern sie auch diesmal wieder den Ton findet das Buch nicht aus den Händen legen zu wollen. Es geht um Liebe die vor dem Krieg beginnt und unglaublich intensiv beschrieben wird. Aber auch um Geschichte, Architektur und der Lieb zum Leben. Also lesenswert!

  12. Kani sagt:

    Eins meiner Lieblingsbücher ist gerade erst mit auf meine Lieblingsbücherliste gekommen: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von J. Jonasson.

    Das ist so toll geschrieben und ich hab es sofort ins Herz geschlossen. ♥

  13. Henny sagt:

    Ohhh…. eine schwere Frage – ich lese gerne und viel, da ist es schwer, ein Lieblingsbuch zu bestimmen! Wenn ich das dennoch tun soll, dann ist mein Lieblingsbuch “Vom Winde verweht” – das habe ich schon dreimal gelesen und bin immer wieder gefesselt von Scarlett o’ Haras Geschichte.

  14. Reini sagt:

    meine Lieblingsbücher sind z.Zt. die Werke von Rita Falk (Dampfnudelblues, Winterkartoffelknödel, Schweinskopf al dente). Irgendwie haben es mir die Heimatkrimis angetan.

  15. Peti sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist “die Liebenden von Leningrad” von Paullina Simons. Es erzählt die Geschichte einer großen Liebe, die auch die schwere Zeit des 2.Weltkrieges überlebt hat und zeigt , dass die Liebe auch die schwersten Probleme im Leben überwinden kann.

  16. Markus R. sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist “Ich bin dann mal weg” von Hape Kerkeling.
    Als bekennender Lesemuffel war das mein erstes Buch, das ich vollständig zu Ende gelesen habe. Irgendwie hatte es mich “gefesselt” und lustig war es ja teilweise auch. Danach kamen dann noch weitere Bücher dazu, die ich komplett gelesen habe und zwischenzeitlich lese ich sogar sehr gerne! :-)

  17. eve sagt:

    mein Lieblingsbuch ist von David Abbott – die späte Ernte des Henry Cage. Hier wird ein Mann beschrieben welcher vielleicht mit mehr Liebe in seiner unmittelbaren Umgebung nicht zum scheitern verurteil wäre. Das scheitern äußert sich im Schicksal und in seiner Einsamkeit. Sehr schön geschrieben und läßt einen nachdenken im eigenen Leben

  18. Dorothea Ender sagt:

    Eines meiner Lieblingsbücher ist der geschichtliche Roman von Hanns Kneifel : Hatschepsut – die Pharaonin. Ihre Geschichte versetzt den Leser in eine längst vergangene Zeit, in ein fremdes Land und fremde Lebensgewohnheiten. Kneifel erzählt uns das Leben am Hofe der Pharonin so verständlich und so lebensnah; besser kann man die Geschichte Altägyptens nicht erzählen.Hatschepsut, von der die Historiker eigentlich nicht viel wissen, ist nach einigen Seiten des Buches dem Leser so vertraut und man nimmt Anteil an ihrem Schicksal. Sie war die erste Frau, der es gelang als Pharao anerkannt zu werden. Feinde hatte sie genug, Intrigen waren an der Tagesordnung. Das bringt Spannung in die Erzählung. Das Leben der einfachen Menschen auf dem Lande war vom Hochwaser des Nils abhängig und man rief die Götter um Hilfe an. Die komplizierte Götterwelt im alten Ägypten , die Tempelanlagen und die Priester, die Amun dienten, sind ebenfalls ein wichtíger Bestandteil des Buchsen. Keine Angst , es ist kein trockener Bericht, sondern die verschiedenen Schwerpunkte verquicken sich ganz harmonisch miteinender. Ich habe lange in Ägypten gelebt und werde nie den Tag vergessen, an dem ich das erste Mal den Tempel der Hatschepsut sah. Die elegante Tempelanlage unter den steil aufsteigenden Felswänden ist beeindruckend.

  19. Barbara sagt:

    Da ich super gerne lese, kann ich mir hier schwer entscheiden, welches Buch mich zutiefst bewegt oder berührt hat. “weiter leben” von Ruth Klüger ist wegen der außergewöhnlichen (Über-)Lebensgeschichte der Protagonistin ein eindringliches Zeitdokument, welche ich öfter empfehle.

    Ich würde mich freuen, wenn ich ausgelost werde. Da ich Deinen Blog nicht abonnieren kann, würde ich mich freuen, wenn Du mich per E-Mail kontaktieren könntest.

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Irma sagt:

      Liebe Barbara,
      die Gewinner bekommen eine Mail, keine Sorge.
      Unseren Blog zu abonnieren geht aber trotzdem. Einfach oben rechts in der Seitenspalte auf Artikel-Feed oder Kommentar-Feed gehen:-)

      Liebe Grüße und einen schönen Tag

      Irma

  20. Yvonne sagt:

    Das ist einfach, da ich ein absolutes Lieblingsbuch habe:

    Eine Frau erlebt die Polarnacht von Christiane Ritter

    Christiane Ritter hat im Jahr 1934 ein Jahr mit ihrem Mann und einem Kollegen auf Spitzbergen verbracht. Sie schildert sehr eindrucksvoll ihre Erlebnisse dort oben. Abgeschieden von der Welt, ohne die Annehmlichkeiten der modernen Technik erlebt sie eine spannende, aber nicht ungefährliche Zeit. Oft war sie auf sich allein gestellt, da die Männer unterwegs waren um z. B. Fallen zu kontrollieren. Sie erlebt die 132 Tage andauernde Polarnacht, muss sich im Schneesturm aus ihrer Hütte zu den Vorräten kämpfen, aber erlebt auch die Schönheit der Polarlichter und der einsamen Natur.
    Ein Zitat:
    “Ich bin allein im rasenden Trommelfeuer eines Orkans … Jedenfalls habe ich niemals etwas Ähnliches in Europa erlebt. Es klingt vom Inneren der Hütte aus, als führe man dauernd im Expresstempo über eiserne Brücken und durch brüllende Tunnels, die kein Ende nehmen … Neun Tage und neun Nächte rast der Sturm …”

    Christiane Ritter schildert in einer sehr bildreichen Sprache ihr Jahr auf Spitzbergen. Ein Buch welches man sicher meiner Ansicht nach nicht entgehen lassen sollte. Es öffnet für Vieles die Augen und bereichert das eigene Leben auch ein Stück weit.

    Gruß
    Yvonne

  21. Internetti sagt:

    Oh das ist eine verdammt schwierige Frage!

    Ein Lieblingsbuch in dem Sinne habe ich gar nicht, es ist meistens das Buch, was ich gerade lese.

    Aber ein Buch, was ich sehr erwähnenswert finde, dass ist auf jeden Fall “Drachenläufer” von Khaled Housseini.

    Ich habe mich bei diesem Buch von einer Empfehlung hinreissen lassen und habe es mir dann auch gekauft. Als ich es dann hatte wagte ich mich die ersten Tage nicht so richtig ran, denn der Haupthandlungsort spielt in Afghanistan. Und mit Afghanistan brachte ich bisher nur negative Nachrichten und Schlagzeilen in Verbindung.
    Ich habe mich regelrecht überwinden müssen und habe dann doch angefangen zu lesen und habe es keine Sekunde bereut. Denn die (fiktive) Geschichte, so dramatisch sie auch sein mag, lässt ein zunächst in ein ganz anderes Afghanistan eintauchen. In ein Land das so wunderbar und kostbar war und was leider zu einem Schauplatz abscheulichen Kriegsgeschehen und Terrors wurde und doch seine Würde nicht verloren hat.
    Mir hat diese Geschichte einmal mehr gezeigt, dass man sich von Vorurteilen nicht lenken lassen und sich lieber ein eigenes Bild schaffen sollte. Denn wenn ich meine Abneigung, die zugegebenermaßen nur aufgrund von Nachrichten und Schlagzeilen herrührten, nicht zurückgestellt hätte, wäre mir diese und viele nachfolgende Geschichten anderer Kulturen verborgen geblieben. Insofern war dieses Buch für mich sehr prägsam und zählt deshalb vielleicht doch auch zu meinen Lieblingsbüchern.
    Inzwischen wurde es verfilmt und wie so oft ist es auch hier so, dass der Film nicht das Buch ersetzen kann. Der Film ist nicht halb so sehenswert, wie das Buch lesenswert ist! Ich habe es kaum aus der Hand legen können und geradezu verschlungen.

  22. Ilona sagt:

    Alle vier Kriminalromane, die Giorgio Scerbanenco, Sohn eines ukrainischen Offiziers und einer Italienerin, in seinen letzten drei Lebensjahren schrieb, sind in ihrer feinen, eindringlichen Schreibweise sehr abgehoben vom üblichen Krimi-Genre. Weder Metzeleien noch Perversitäten in irgendjeglicher Art müssen zwangsläufig ertragen werden. Ein zutieftst menschenlicher Autor trifft in kultivierter und präziser Schreibweise den Kern der Sache. Ein Lesevergnügen ohne gleichen!

  23. Anna sagt:

    Die Hütte ein Wochenende mit Gott ist mein absolutes Lieblingsbuch, da ich näher zu Gott gefunden habe.

  24. Katja Zettelchen sagt:

    Mein allerliebstes Lieblingsbuch ist Marcel Prousts “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” – da gibt es immer wieder Neues zu entdecken, ich liebe die Sprache, das Erzählverfahren, die Darstellung von Zeit und Erinnerung… <3

  25. maxim f. poltingbrook sagt:

    Sven Regener: Herr Lehmann
    Einfach witzig!

    • Sine sagt:

      Otfried Preußler: KRABAT – schon hundert mal gelesen, die Szene der Osternacht immer wieder ungeheuer ergreifend! Bauernschläue und Klugheit, Geradlinigeit, Liebe, Hass, Boshaftigkeit und eine mythisch-mystische Landschaft, in der das alles spielt… Was soll man dazu sagen LITERATUR für Kinder und Erwachsene, eine Geschichte, die mich mein Leben lang begleitet

  26. Mein Lieblingsbuch ist *Hallo Mr. Gott hier spricht Anna*
    Die Welt mit den Augen eines kIndes zu sehen ist ein wunderbares Geschenk.

    LG
    Birgit

  27. Kaluza sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist oft gerade mein aktuelles. Zur Zeit lese ich “Herr deiner Angst”.

  28. Katti sagt:

    Hallo,

    am häufigsten gelesen bisher: Der kleine Prinz! Aus dem Grunde würde ich also auch als Lieblingsbuch betiteln. Im Grunde liebe ich jedoch Bücher im Allgemeinen….

    Gruß

    Kathrin

  29. Rebecca sagt:

    Meine Lieblingsbücher sind die Bücher der Biss – Reihe ;)
    Ich bin eine ganz grosse Leseratte und verschlinge Bücher um Bücher.
    Die Biss Bücher sind meine Lieblingsbücher, weil sie richtig schön und spannend geschrieben sind und man sieht das es doch noch wahre und unendliche Liebe gibt ;)
    Einfach nur traumhaft schön die Bücher zu lesen ;)

  30. Sonja sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist von Sabastian Fitzek der Augensammler. Ich mag einfach spannende Bücher und dieses Buch hat mich total mitgerissen.

  31. Sabine sagt:

    Wie hier fast jeder bemerkt hat, ist es ziemlich schwierig ein Lieblingsbuch zu bestimmen. Ein richtiges Lieblingsbuch habe ich auch nicht, dafür aber viele, die ich gerne gelesen habe. So zum Beispiel “Teerbaby” von Tony Morrison. Ich musste das Buch vor vielen Jahren für ein Uniseminar lesen und dachte zuerst “Oh je, wieder so ein Frauenbuch.” :D Aber beim Lesen merkte ich dann, dass mir das Buch gut gefiel. Es handelt von einer jungen Afroamerikanerin, die aus einfachen Verhältnissen kommt und in Europa Kunstgeschichte studiert hat und daher ein eher europäisches Weltbild besitzt. Dieses Weltbild wird eines Tages durch einen Fremden gestört, der in ihre Wohnung einbricht. Der Roman beschreibt die Annäherung zwischen dem “wilden Schwarzen” und der “zivilisierten Afroamerikanerin”. Morrison räumt mit vielen Stereotypen und Klischees auf, die zwischen den verschiedenen Kulturen vorhanden sind. Irgendwie gefällt mir ihre Art zu schreiben (und das Buch erinnert mich noch heute an ein super tolles Uniseminar mit lauter netten Leuten). :)

  32. Elke H sagt:

    Hallo,

    das ist ja eine tolle Aktion und ich versuche auch mal mein Glück. Es gibt so tolle Bücher, da kann ich bald gar nicht sagen, von wem ich am liebsten etwas lese. Zu meinen Favoriten gehören aber auf alle Fälle die Krimis von Klüpfel und Kobr mit dem Kommissar Kluftinger. Die finde ich so toll und man hat auch was zu lachen.
    LG von Elke

  33. Caro sagt:

    Puh, ein Lieblingsbuch zu bestimmen ist doch eigentlich unmöglich, oder? Gute Bücher, die man immer wieder lesen könnte, gibt es erfreulicherweise einfach viel zu viele :-) Nachdem ich aber sehr gerne ein Exemplar von Peter Stamms Agnes mein Eigen nennen möchte, versuche ich es mal.
    Ganz oben in meiner Lieblingsbuchliste rangiert auf jeden Fall “Miss Pettigrews großer Tag” von Winifried Watson. Diese kurze “Aschenputtelgeschichte” bringt einen wunderbar zum Lachen und kann davon überzeugen, dass sich das Leben auch innerhalb von 24 Stunden zum Besten wenden kann. Man muss nur zum richtigen Zeitpunkt am falschen Ort sein… oder dieses Buch lesen (dann ist der Tag definitiv gerettet!).

  34. Doreen Hartung sagt:

    Hallöchen, also ich selber hab nicht unbedingt ein Lieblingsbuch. Gibt einige interessantw Bücher für mich. Aber was meinen Mann angeht, der is absoluter Krimifan. Hakan Nesser, Nicola Förg, Jörg Maurer, nur um einige zu nennen. :)

  35. schlumeline sagt:

    Da möchte ich natürlich sehr gerne mitmachen, wobei ich es schwierig finde mich auf ein bestimmtes Buch als Lieblingsbuch festzulegen. Ich lese gerne und viel und auch unterschiedliche Genre und denke es gibt so viele gute und nicht so gute Bücher und außerdem ist das meist auch mehr ein subjektives Empfinden. Mir persönlich haben zuletzt im Fantasybereich die Tintentrilogie von Cornelia Funke und die Weltennebel Trilogie von Aileen P. Roberts sehr gut gefallen, sowie im Bereich Thriller die Buchreihe von Vincent Kliesch rund um Tassilo und den Ermittler Julius Kern.

  36. Ines sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist schwer zu sagen. :o ))))
    Ich habe einige Lieblingsbücher.
    Aber mein Favorit ist von Walter Moers “Die Stadt der träumenden Bücher”.
    Ein tolles Buch in das man so schön abtauchen kann. Man lässt sich in diese Welt der Buchlinge hinein ziehen. Fantastisch. :o ))))
    Ich wünsche noch eine schöne sonnige Woche.
    Liebe Grüße
    Ines

  37. Nicole sagt:

    Mein Lieblingsbuch war in der Kindheit “Die kleine Hexe”, ich weiß garnicht mehr, wie oft ich das gelesen habe, aber es war jedes Mal einfach nur wunderbar, vor allem die Walpurgisnacht hatte es mir angetan!
    Ich habe mir auch vorgenommen, es demnächst nochmal zu lesen und zu schauen, ob es noch die gleiche Wirkung hat wie vor über 30 Jahren …

  38. Markus P. sagt:

    Hallo,
    ich kommentiere dann auch mal…
    Mein absolutes Lieblingsbuch ist “Der kleine Hobbit”. Nicht aufgrund des anstehenden Hypes durch die Verfilmung(en), sondern allein, weil es mir meine Mutter in den 80ern mal in die Hand gedrückt hat, und ich seitdem nicht mehr von Büchern loskomme… Die Welten von Herrn Tolkien haben mich sozusagen initiiert, daher gibt es für mich nichts größeres (auch wenn Ecos “Name der Rose” mir nur ein My weniger lieb & teuer ist).
    Vielen Dank für Deine tolle Aktion hier!
    Grüße
    Markus

  39. Cappuccino-Mama sagt:

    Mein Lieblingsbuch ist unter anderem “Die Säulen der Erde” von Ken Follett, denn dadurch bin ich zu einem meiner Lieblingsgenres gekommen – ich liebe historische Romane, vor allem solche, die im Mittelalter spielen. Ohne dieses Buch, das mich übrigens schon mit dem ersten Satz in seinen Bann gezogen hat, hätte es zumindest bedeutend länger gedauert, bis ich mich den historischen Romanen zugewandt hätte!

    Ansonsten liebe ich aber auch Bücher aus den Bereichen Krimi, Thriller, (freche) (Frauen)romane und vieles mehr.

    Es grüßt Dich und Deine Leser, die
    Cappuccino-Mama

  40. Monja sagt:

    Also mein absolutes Lieblingsbuch aus der Kindheit war “Die unendliche Geschichte”. Ichmuß aber zugeben, eigentlich nur der erste Teil der Geschichte. da konnte man sich so herrlich wegträumen. In meiner Jugend war es Traumpark, Ein ganz toller Fantasyroman, den ich auch heute gerne wieder lesen würde. Und heute, puh schwierig.. Da ich inzwischen sehr viele Genres lese gibt es kein richtiges Lieblingsbuch mehr. Ich fand die Ayla-Reihe echt toll und fand die Wartezeiten zwischen den Bänden schrecklich. Die Ttribute von Panem ist auch prima und natürlich habe ich alle HarryPotter Bände verschlungen. Ichd enke, das ich viele gute und sehr gute Bücher gelesen habe und bestimmt noch lesen werde. Ahh moment, mir fällt eines für die jetztige Zeit ein: Der kleine Prinz! Dasliebe ich über alles!

  41. Abby sagt:

    Oh je, Lieblingsbuch? Das ist verdammt schwer…
    Zwei sehr bewegende Bücher, die mir seit Jahren sehr, sehr wichtig sind, sind zum einen das Jugendbuch “Du fehlst mir, du fehlst mir!” von Kinna Gieth & Peter Pohl, und zum anderen “Wie ein einziger Tag” von Nicholas Sparks. Beide sind fesselnd geschrieben und man fühlt sich den Protagonisten wirklich sehr nah. “Wie ein einziger Tag” ist für mich tatsächlich DIE Darstellung der Liebe. Ich hoffe, so etwas auch irgendwann zu finden… Und “Du fehlst mir, du fehlst mir!” basiert auf der wahren Geschichte von Kinna Gieth, die ihre Zwillingsschwester durch einen Autounfall verlor. Das Buch habe ich in meiner Jugend gelesen, als meine beste Freundin mir so nah war, dass sie sich wie eine Zwillingsschwester anfühlte. Wir beide haben uns in den Schwestern des Buches wiedergefunden und so begleiteten uns viele Details des Buches als “Insider” zwischen uns beiden unsere gesamte Jugend…

  42. ForeverAngel sagt:

    Die Frage ist leicht für mich. Absolut süchtig macht mich die Soul-Screamer-Serie von Racheln Vincent. Ich weiß nicht einmal, warum, vielleicht einfach weil alles passt. Kaylee ist eine liebeswürdige und unglaublich realistisch wirkende Protagonistin, die im ersten Band erkennt, dass sie eine bean sidhe ist. Ein Banshee. Und neben den Abenteuern, die sie bestehen muss und die immer wieder auf den gleichen Bösen hinauslaufen, ist sie in einer Dreiecksgeschichte zwischen zwei Brüdern gefangen. Banshee Nash und seinem toten Bruder Todd, dem Reaper. Ich liebe diese Serie einfach und kanns kaum erwarten, bis im Juni endlich Band 6 erscheint. =)

    Übrigens ein schöner Blog und toll, dass du deine Aktions-Bücher auch hierrüber verlost.
    Liebe Grüße
    Miriam

  43. Petra sagt:

    Eigentlich ist diese Frage ziemlich schwer zu beantworten, aber es haben mich immer “Lieblingsbücher” in meinem Leben begleitet.
    Das letzte Lieblingsbuch, das ich gelesen habe, war “Mein Leben ohne Gestern” von Lisa Genova. Ein wirklich schönes und bewegendes Buch über eine an Alzheimer erkrankte Frau. Ich habe es mir gekauft, weil ich mit dem Thema “Demenz” familiär konfrontiert wurde und es nach den vielen “nüchternen” Sachbüchern, die ich zu dem Thema gelesen habe, einfach mal entspannend war, mal wieder einen Roman zu lesen. Noch dazu einen, der aus der Sicht einer Alzheimerpatientin geschrieben wurde, und daher noch mal einen anderen Blick auf die Krankheit und das Zusammenleben mit dementen Angehörigen wirft. Ich habe das Buch inzwischen schon vielen Leuten empfohlen und an einige Bekannte verliehen.

  44. Das klingt interessant und irgendwie ist die Aktion von der UNESCO auch richtig klasse.

    Also ich muss ehrlich zugeben, dass es mir extrem schwer fällt wirklich mein Lieblingsbuch zu benennen, da ich einfach schon sehr viele Bücher gelesen habe und dabei schon einige Bücher entdecken konnte, die ehrlich richtig gut waren, von daher würde ich hier einfach ein Auswahl geben, damit ich mich nicht entscheiden muss.

    Zum einen einen alten Fantasy-Klassiker “Der Herr der Ringe”, in den ich mich schon ziemlich früh verliebt hatte und auch wenn er in manchen Belangen durch seinen Stil die Menschen in seiner Bewertung spaltet, mag ich ihn einfach sehr gern und wenn ich es schaffe, dann lese ich ihn auch immer mal wieder, aber am liebsten auf Englisch, da die Geschichte so zum Träumen einlädt und eine so schöne Aussagekraft besitzt.

    Zum anderen mag ich noch sehr gern einen Roman, den ich erst vor kurzem kennenlernen durfte, nämlich “Goldsommer” von Elisabeth Büchle, der die Geschichte einer Frau erzählt, die nach dem zweiten Weltkrieg versucht den Hof ihrer Eltern wieder wirtschaflticher zu machen, nachdem sie es schon geschafft hat ihn ganz allein über den Krieg zu retten. Das Besondere an diesem Buch ist einfach, dass es so wunderbar geschrieben ist, dass man viel Spannung erleben kann und es gleichzeitig so zum Träumen und entspannen einlädt und die ganzen Charaktere die man kennenlernt einfach nur enorm sympathisch sind. Wobei es ehrlich schwer ist diesem Roman in einer egal wie langen Beschreibung gerecht zu werden, weil seine Schönheit kann man glaube ich selbst nur beim Lesen richtig bemerken.

    So, ich könnte jetzt noch mehr aufzählen :D , aber irgendwann muss ja auch mal Schluss sein ^^

    LG,
    Themis

  45. huhu mein Lieblingsbuch ist Julia für immer. Es ist mal schön eine alte Liebesgeschichte, neu erzählt zu werden. Und ein wenig anders, ich mag das :)

  46. martha sagt:

    Das ist echt eine schwere Frage und wie bereits gesagt wurde, ändert sich das je nach Stimmung! :-)
    Aber es gibt einige Bücher, die bleiben einfach mehr in Erinnerung als andere. Dazu zählt bei mir “Der Meister und Margarita” von Michail Bulgakow. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!

  47. Claudia sagt:

    Die gemeine Frage nach dem Lieblingsbuch… Bei mir gibt es verschiedene Favoriten, die sich immer mal wieder abwechseln.

    Momentan ist es “Vince & Joy” (deutscher Titel: Wo immer du sein magst) von Lisa Jewell. Ich habe das Buch schon so oft gelesen und es fesselt mich immer wieder aufs Neue. Es sind immer die gleichen Stellen, an denen ich am liebsten das Buch anschreien und damit den Handlungsstrang verändern würde. Es macht mich schier verrückt, wie sehr die beiden Protagonisten einander immer wieder aus den blödesten Gründen verpasseen oder gehen lassen. Mraaaaah!!!! Und ich muss sagen, auf Englisch gefällt mir dieses Buch so viel besser.

  48. Ina sagt:

    Mein Lieblingsbuch ? Oh weh, da gibts ja so viele :D

    Allerdings hab ich eins das mir ans Herz gegangen ist und das ist auch der Grund warum ich es schon 14 mal gelesen habe.

    Feuer und Stein von Diana Gabaldon.

    Sie schafft in dem Roman eine gekonnte Mischung aus allem was man braucht, denn irgendwie finden sich in diesem Roman sämtliche Genre wieder. Am Anfang ist es noch eher Fantasy…dann wechselts zu Historie, Liebe und Grausamkeit ( also schon stellenweise wieder Thrill ). Und Schottland spielt natürlich auch eine riesengroße Rolle. Es ist einfach ein unglaublich tolles Buch. Und jedes Mal wenn ich denke, ich les nur mal kurz rein….dann bäääähm….les ichs wieder komplett. Weil man es einfach nicht mehr weglegen kann. Es zieht mich magisch an…wieder und wieder :)

  49. Miriam sagt:

    Da ich mich immer über neues, vielversprechendes Lesefutter freue, würde ich auch sehr gerne zu den strahlenden Gewinnern gehören! Doch als ich die “Preisfrage” las, sah ich schon meine Felle davon schwimmen. Mir geht es da nämlich ähnlich wie Julia. So viele tolle Geschichten haben mich schon gefesselt und mein Herz berührt, dass es wirklich schwer ist einen absoluten Favoriten fest zu machen. Darum habe ich beschlossen, das letzte Buch auszuwählen, das mich besonders berührt hat und da fällt mir die Entscheidung gleich gar nicht mehr schwer. Nachdem es Jeannette Walls bereits in “Ein ungezähmtes Leben” schaffte, von Kapitel zu Kapitel meine Neugierde an der Lebensgeschichte ihrer außergewöhnlichen Oma stetig zu steigern, konnte ich nicht umhin auch ihren Vorgängerroman “Schloss aus Glas” zu lesen. Darin schildert die Autorin mit ihrem lockeren, ungezwungenen, fast sachlich anmutenden Schreibstil, ihre eigene Lebensgeschichte, die mich aufwühlte, zu Tränen rührte, zum Schmunzeln anregte und letztendlich ein versöhntes und zufriedenes Gefühl hinterließ.
    Liebe Grüße an das ganze Redaktionsteam und vielen Dank für die tolle Seite :-)

  50. Julia sagt:

    Auch ich würde super gerne ien Exemplar von Agnes gewinnen. Deshalb beantworte ich gerne die Frage – obwohl ich mich damit sehr schwer tue, weil die Entscheidung so absolut ist. Ich habe in meinem Leseleben schon für so einige Bücher geschwärmt … daher kann ich fast jedem Lektüre-Alter bzw. Genre einen Bücher-Liebling zuordnen. Zu meinen persönlichen Schätzen zählt beispielsweise “Der Fangschuss” von Marguerite Yourcenar oder Hesses “Narziß und Goldmud”, weil sie bis heute einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Aktuell jedoch bin ich vollkommen hingerissen von Andrea Voß’ “Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens”. In diesem Sinne ein großes Dankeschön an die Redaktion für den grandiosen Buchtipp. :-) ))))

  51. Lena sagt:

    Ich würde das Buch sehr gerne lesen:-) Also, einer meiner großen Favoriten ist Jane Eyre von Charlotte Bronte. Warum? Weil ich es unvergleichlich finde, wie zeitlos dieses Werk ist! Es hat zum Erscheinungstermin für Aufsehen gesorgt und berührt heute noch genauso.

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scriba-Autoren des Monats April

Die Brüder Grimm: Ein Loblied zum 200. Geburtstag der Kinder- und Hausmärchen

Sie sind zeitlose Stars in Kinderzimmern, ob vor 100 Jahren oder heute: Schneewittchen, Dornröschen, Rapunzel und der Froschkönig – Diese und andere Figuren aus den Märchen der Gebrüder Grimm haben uns geprägt und sind bis heute unvergessen. 2012 jährt sich zum 200. Mal das Erscheinen des ersten Bandes der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die 1812 entstandene Anthologie zählt zu den am häufigsten übersetzen Werken der deutschen Literatur und stellt die wohl weltweit berühmteste Märchensammlung des frühen 19. Jahrhunderts dar. Übersetzungen lassen sich in über 160 Sprachen und Kulturdialekte aller Kontinente nachweisen. Über zweihundert Texte haben Jacob und Wilhelm Grimm schließlich zusammengetragen, wobei sie – meistens in und von Kassel aus – sowohl mündliche Überlieferungen als auch schriftliche Quellen verwendet haben.

Das Leben der Gebrüder Grimm

Jakob Ludwig Karl Grimm wurde am 4. Januar 1785 in Hanau geboren, sein Bruder Wilhelm Karl Grimm am 24. Februar 1786 am gleichen Ort. Die Brüder wuchsen in Steinau auf und besuchten das Lyzeum in Kassel. Beide studierten Jura in Marburg. 1812 veröffentlichten die Brüder den ersten Band der von ihnen gesammelten „Kinder- und Hausmärchen“. Vier Jahre später folgte der erste Band deutscher Sagen. Seit 1829 bzw. 1839 waren sie Professoren in Kassel. Aufgrund ihrer Teilnahme am Protest der “Göttinger Sieben” wurden sie des Landes verwiesen. Seit etwa 1840 lebten beide in Berlin. Jakob Grimm starb am 20. September 1863 in Berlin, sein Bruder am 16. Dezember 1859 am gleichen Ort. Neben dem weltweiten Erfolg ihrer Märchensammlung haben die Brüder Grimm in vielen anderen Hinsichten als Vorbilder gewirkt: Als Entdecker und Herausgeber von Literatur- und Rechtsdenkmälern der Vergangenheit, als Mythenforscher, als Sprachhistoriker und Dialektforscher wie auch als Wörterbuchmacher. Zum Zeitpunkt ihres Todes war das „Deutsche Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm“ erst beim Buchstaben F angekommen. Neben den wissenschaftlichen Arbeiten der Brüder in Berlin markierte dieses Wörterbuch den Grundstein der deutschen Sprachwissenschaft. Heute werden sie als Gründungsväter der Germanistik gehandelt.

Die Gebrüder Grimm und die Romantik

Die Brüder lernten in ihrer Marburger Studienzeit die romantischen Dichter Clemens Brentano und Achim von Arnim kennen. Diese führten Jakob und Wilhelm nicht nur in den Umgang mit historischen und volkstümlichen Texte ein, sondern weckten ihr Interesse an der „Volkspoesie“, ein wichtiges Element der Epoche der Romantik. Die  Kinder- und Hausmärchen sind ein aus dem Geist der Romantik hervorgegangenes Werk.

Bis heute faszinieren die alten Erzählstoffe, die Mythen und Heldenepen archaischer Kulturen und früherer Epochen, und dienen als Grundlage für die Wiederaufbereitung in (Fantasy)-Romanen. Beispiele dafür sind zwei Romane aus der scriba-Bibliothek. „Der Spielmann“ von Ingrid Ganz hat den Stoff des Märchens „König Drosselbart“ als Vorbild. (Wir haben den Nachfolgeroman „Der König“ rezensiert.) Und auch in dem aktuellen Jugendbuch „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“ lassen sich typische Märchenelemente entdecken, die wiederum dem Geist der Romantik entsprungen sind.

Grimmland

Zum 200. Jubiläumsjahr der Kinder und Hausmärchen der Brüder Grimm werden deutschlandweit verschiedene Aktionen organisiert. Besonders gut gefällt uns das Grimmland, ein Online-Projekt des Goethe-Instituts. Das Grimmland untersucht die Bedeutung der Märchen heute. Ein Besuch lohnt sich.

Jacob und Wilhelm Grimm: Bibliografie (Auswahl)

  • Kinder- und Hausmärchen (2 Bände: 1812, 1815)
  • Deutsche Sagen (2 Bände: 1816, 1818)
  • Deutsche Grammatik (4 Bände: 1819 – 1837)
  • Deutsche Mythologie (1835)
  • Deutsches Wörterbuch (33 Bände: 1854 – 1971)

Linktipps


 

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scriba ist Buchschenker!

scriba ist unter den 33.333 Lesefreunden, die im Rahmen des Welttag des Buches  30 nagelneue Bücher verschenken werden – einfach aus Freunde am Lesen und Schenken! Die Aktion wurde von der Stiftung Lesen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutschen Buchverlagen gemeinsam initiiert. Ziel ist es, als “Lesefreund” Menschen zu bewegen, das eigene Lesevergnügen zu teilen und weiter zu verbreiten. Eine wunderbare Idee finden wir und freuen uns sehr, dass wir unsere Lesefreude mit euch teilen können! Also, schaut bald wieder vorbei. Wir werden die Bücher hier verschenken. Vielleicht seid dann auch ihr unter den glücklichen Gewinnern…

Hier gehts zum Gewinnspiel

Aus einer Liste von 25 Büchern haben wir uns für folgenden Titel entschieden. Hört sich sehr interessant an:


Agnes

Peter Stamm
Verlag: Fischer
ISBN: 978-3-596-17912-

Inhalt:
Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben, sie will wissen, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, dass Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen – und dass die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.

Autor:
Peter Stamm, geboren 1963, studierte einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie. Er lebt mit seiner Familie in Winterthur. Er arbeitete in verschiedenen Berufen, unter anderem in Paris und New York. Seit 1990 arbeitet er als freier Autor und Journalist. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt ›Agnes‹ 1998 erschienen drei weitere Romane, vier Erzählsammlungen und ein Band mit Theaterstücken. Zuletzt erschienen 2009 der Roman ›Sieben Jahre‹ und 2011 die Erzählungen ›Seerücken‹.

Interview mit Peter Stamm zu seinem Debütroman Agnes auf der Seite der Fischer Verlage

 

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6 Antworten auf scriba ist Buchschenker!

  1. brigitte schreiter sagt:

    Ich finde das Buch von Carmen Rohrbach : Auf der Insel der Gletscher und Geysire einfach fantastisch meine Zeit in island.
    Ich habe island bereits bereist u.kann alles nachvollziehen. einfach nur Klasse.
    Ich liebe Reisebeschreibungen

  2. Orlando Salas sagt:

    Hoffe ich, es zu gewinnen.

  3. Lucina Magic sagt:

    Oh da werd ich wohl dann noch mal vorbeischauen!
    Ich bin selber Buchschenker und habe die ganze Woche eine Art Special zum Welttag des Buches auf meinem Blog, wo ich auch einen Großteil der Bücher verschenken möchte.

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scriba-Autor des Monats März

Péter Nádas: Schlussstein des Romans des 2o. Jahrhunderts?

18 Jahre Arbeit stecken in seinem gerade eben in deutscher Übersetzung erschienenen Opus Magnum, gar Opus Maximum, das von der Literaturkritik bereits als „Schlussstein des Romans des 20. Jahrhunderts“ und „europäisches Ereignis“ gefeiert wird. Seit Jahren gilt er als heißer Anwärter auf den Literaturnobelpreis, zahlreiche Auszeichnungen hat er entgegennehmen dürfen und die Übersetzerin seines jüngsten Werkes Christina Viragh ist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert.

Das ist auch für scriba Grund genug, Péter Nádas zum Autor des Monats zu küren.

Die der deutschen Fassung ganze 1724 Seiten starken „Parallelgeschichten“ beginnen wie ein Kriminalroman mit einem Tod. Ein Mann wird in Berlin im denkwürdigen Jahr 1989 ermordet aufgefunden. Von hier aus überblickt Nádas anhand der Geschichte einer Budapester Familie ein ganzes Jahrhundert.

Bei Erscheinen des Buches in Ungarn 2005 sagte Nádas die „zwanghafte geometrische Ordnung“ die seinen Geschichten zugrunde liege, sei der schwache Versuch, „des riesigen Durcheinanders Herr zu werden“. Das „Durcheinander“ ist das Leben selbst. Er entwirrt das Chaos jedoch nicht, dagegen hat er sich bewusst entschieden, nein, er zeigt es. Er schafft eine Form, die das Chaos ausdrücken kann und distanziert sich von Geschichten, die einen Anfang und ein Ende haben, von, wie er im Interview mit der Zeitschrift “Cicero” sagt, „schulmeisterlichen“ Romanen „in denen die Figuren geboren werden, heiraten, ihre ehelichen Konflikte haben und sterben, als ob dies ein kausaler Zusammenhang wäre“ denn dies, so Nádas, sei „todlangweilig“. Und er wollte sich bei der 18 Jahre währenden Arbeit an seinen Parallelgeschichten eben nicht langweilen. Die Literaturkritik ist sich jedenfalls einig, dass auch die Lektüre bereichert. Laut der Jury der Leipziger Buchmesse ist auch die Sprache des Romans etwas ganz Besonderes: Christina Viragh habe „eine atmosphärisch sehr dichte und genaue, vom Düsteren ins Helle schwingende Sprache gefunden.”

Schwankungen vom Dunklen ins Licht prägen auch das Leben des Autors. Geboren 1942 in Budapest flieht die Mutter, Jüdin und kommunistische Aktivistin, als die Pfeilkreuzler 1944 die Macht in Ungarn übernehmen mit Peter nach Novi Sad. Kurz vor der Schlacht um Budapest kehren sie jedoch wieder zurück. Die Kämpfe überleben sie in der Wohnung von Péters Onkel, dem Journalisten Pál Aranyossi. Obwohl die Eltern in der kommunistischen Resistance in Ungarn tätig waren, lassen sie die Söhne Péter und Pál calvinistisch taufen. Der junge Péter Nádas steht denn auch bald mit Gott alleine da. Als er 13 Jahre alt ist, erkrankt seine Mutter schwer und stirbt. Der Vater, Abteilungsleiter in einem Ministerium, wird 1958 der Untreue angeklagt und inhaftiert. Als er kurz darauf wieder freigelassen und von allen Punkten freigesprochen wird, begeht László Nádas Selbstmord. Péter ist also gerade 16 Jahre alt, als er Vollwaise wird. Er und sein Bruder kommen in die Obhut ihrer Tante. Nádas bricht in diesem Jahr das Gymnasium ab, studiert kurze Zeit Chemie und beginnt eine Ausbildung als Journalist und Fotograf. Einige Jahre ist er für eine Budapester Tageszeitung tätig. Seine Berichterstattung gerät mit der Zeit immer stärker in Konflikt mit den offiziellen Leitlinien. So zieht er sich zusammen mit seiner Frau 1968 aufs Land zurück und widmet sich primär dem Schreiben. Auch hier hat er seine Probleme mit dem Regime: Das Erscheinen seines ersten Romans „Familiengeschichten“ – übrigens auch ein Mammutwerk mit 1300 Seiten – wurde von der ungarischen Zensur bis 1977 verhindert. Leitmotiv dieses, wie auch der meisten Folgewerke Nádas‘ ist die Auseinandersetzung mit der Herrschaft des Kommunismus und Nazismus. Anfang der achtziger Jahre verbringt Nádas auf Einladung des DAAD ein Jahr in Berlin und auch in den Jahren davor war sein Bezug zu Deutschland recht stark. Er verbringt immer wieder längere Zeit hier.

1993 erlebt Péter Nádas einen der wohl wichtigsten Momente in seinem Leben. Auf offener Straße erleidet er in Budapest einen Herzinfarkt. Er überlebt und beschreibt seine Nahtod-Erfahrung im Buch „Der eigene Tod“. „Der Tod“, sagt Nádas in einem Interview, „war das schönste Erlebnis, das ich im Leben hatte.“

Wir freuen uns jedoch, dass Péter Nádas dem Tod von der Schippe gesprungen ist, denn sein Werk ist in jedem Fall eine Bereicherung. Auch wenn gängige Lesekonventionen seine Sache nicht sind, lesen sich seine Werke leicht und sein Stil ist stets klar und durchdringend.

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Eine Antwort auf scriba-Autor des Monats März

  1. Steffi sagt:

    Soeben hat Christina Viragh den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 für ihre Übersetzung der “Parallelgeschichten” von Peter Nádas erhalten! Wir gratulieren ihr und auch den anderen Preisträgern ganz herzlich!
    http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/

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Unser Beitrag ist „Rezension des Monats“ bei Lovelybooks!

Heute haben wir erfahren, dass unsere Rezension zu Zwei an einem Tag von David Nicolls zur Rezension des Monats Januar bei Lovelybooks gewählt wurde! Wir finden das wunderbar und freuen uns über diese “Ehrung”. Hier das Votum der Jury:

Die Rezension ist überaus gelungen, die poetische Wortwahl, die ausführliche Beschreibung des Stil des Buches und der Verweis auf die Komplexität der Charaktere hat die Jury überzeugt!

Wie findet ihr die Rezension?

 

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3 Antworten auf Unser Beitrag ist „Rezension des Monats“ bei Lovelybooks!

  1. Roland Schneider sagt:

    So mitreißend können Rezensionen sein, chapeau!

  2. Flo Zet sagt:

    So schwungvoll, frisch und wortgewandt! Ein kleines Kunstwerk!

  3. maxim f. poltingbrook sagt:

    schön geschrieben und zu recht erwählt. respekt!

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scriba-Autor des Monats Februar

Stefan Zweig – eine Hommage zum 70. Todestag

Drei charakteristische Wesenszüge sind es, mit denen sich das Leben und Schaffen unseres Autors des Monats kurz und knapp beschreiben lassen: So ist der 1881 in Wien geborene Stefan Zweig erstens leidenschaftlicher Kosmopolit, zweitens überzeugter Pazifist und vor allen Dingen subtiler Seelenkenner.

Besonders die feinfühlige Auseinandersetzung mit der menschlichen Psyche und sein Weltbürgertum zeichnen seine Novellen aus. Deutlich geprägt vom Einfluss Sigmund Freuds und der Wiener Schule (allen voran von Arthur Schnitzler) sind seine Hauptfiguren fast immer einem dämonischen Zwang unterworfen, der sie aus der hergebrachten Ordnung ihres Lebens reißt. Tragik, Melancholie und Resignation gepaart mit prächtigem, schnörkelhaftem Wortspiel, das ist Stefan Zweigs unverkennbarer Schreibstil, der ihn in den 20er Jahren zum meistübersetzten und international erfolgreichsten Schriftsteller seiner Zeit macht.

Bald nach seinen ersten Veröffentlichungen, die in die Zeit seines Studienbeginns um die Jahrhundertwende fallen, gilt er als etablierter Schriftsteller. Seine finanzielle Unabhängigkeit  – er ist Sohn eines erfolgreichen Textilindustriellen – nutzt er, um weite Reisen durch Europa, nach Afrika und Amerika zu unternehmen und Kontakte zu anderen Autoren aufzubauen. Ab da fühlt er sich als Weltbürger.

Sein freiwilliger Einsatz im 1. Weltkrieg erschüttert den erst von der Massenbegeisterung mitgerissenen Zweig zutiefst und macht ihn zum unerschütterlichen Pazifisten. Durch die intensive Freundschaft zu Romain Rolland bestärkt, wird er ein bedeutender Friedensaktivist und will seine Popularität nutzen, um für die Verständigung zwischen den europäischen Ländern einzustehen und seine individuelle, parteilose Meinung in Zeitungen zu veröffentlichen.

Dass er nicht direkt politisch Stellung nimmt, wird ihm später oftmals vorgeworfen. Zweig ist jedoch Zeit seines Lebens überzeugt, ein Schriftsteller dürfe nicht einseitig politisch Stellung beziehen. Die Macht des Nationalsozialismus unterschätzt der ab 1919 verheiratete Schriftsteller jüdischer Herkunft enorm. Bis zu seiner Emigration 1934, die ihn über London und New York nach Brasilien führt, lebt er mit seiner Frau in Salzburg. Seine Flucht aus Österreich bedeutet gleichzeitig die Trennung der Eheleute. Ins Exil begleitet ihn seine Sekretärin und spätere zweite Ehefrau. Dort arbeitet er weiter unaufhörlich an seinem Werk – u.a. verfasst er die Schachnovelle – während in der Heimat seine Bücher beschlagnahmt werden und die Nationalsozialisten ein Verkaufsverbot aussprechen.

Wie sehr Zweig unter Heimat- und Sprachverlust leidet und schließlich daran zugrunde geht, davon zeugen etliche Briefe jener Jahre. Der Qual des Ausgestoßenseins aus seinem persönlichen Leben und dem Zerbrechen seiner europäischen Heimat folgt eine tiefe Depression.

Am 23. Februar 1942 nimmt sich Stefan Zweig zusammen mit seiner Frau mit einer Überdosis Veronal das Leben, denn, wie er schreibt bedürfte es „nach dem 60. Jahre […] besonderer Kräfte, um noch einmal völlig neu zu beginnen. Und die meinen sind durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft. […] Ich grüße alle meine Freunde! Mögen Sie die Morgenröte noch sehen, nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“

Hinterlassen hat der Vielschreiber uns ein immenses Werk, das verzaubert und es zu entdecken lohnt!

Hier gibts Nähere Infos zu Autor und Werk:
http://www.casastefanzweig.org/index_SZ.php
http://www.stefanzweig.de/Indexhome.htm

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Eine Antwort auf scriba-Autor des Monats Februar

  1. Flo Zet sagt:

    Ein faszinierender Autor, wunderbar vorgestellt mit einer nur ihm gebührenden, versierten Art und Weise.

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